Hautpflege beim Skifahren

Hautpflege beim Skifahren – ein unverzichtbarer Schutz für alle Skifahrer!

Beim Stichwort Hautpflege denkt man in erster Linie an Schönheitspflege. Ob Hautcremes gegen Trockenheit, Fältchen oder andere Hautprobleme: Im Allgemeinen ist es eine Frage der Eitelkeit, ob und – wenn ja – welche Hautpflegeprodukte zur Anwendung kommen.

Ganz anders verhält es sich allerdings beim Skifahren: Hautpflege für Skifahrer ist nämlich kein klassisches Schönheitsritual, auf das man durchaus auch verzichten könnte. Hautpflegemittel beim Skifahren sind vielmehr ein absolut notwendiges Muss, um dem größten Organ des menschlichen Körpers den Schutz zu geben, den es benötigt.

Welchen Gefahren ist die Haut beim Skifahren ausgesetzt?

Wer einen Winter- und Skiurlaub plant, denkt an vieles: Eine gute Skiausrüstung, die ein bestmögliches Fahren ermöglicht. Spezielle Skibekleidung, um den Körper vor Kälte und Feuchtigkeit zu schützen. Ein Skihelm, der den Kopf im Falle eines Unfalls vor Verletzungen schützen soll. Und natürlich weitere Protektoren wie Handgelenkschützer, Rückenprotektor oder Bandagen zur Stabilisierung der Gelenke.

Wer seine Skiausstattung besonders sorgfältig und gewissenhaft zusammenstellt, hat sicherlich sogar eine Sonnenbrille dabei. Aber: Hautpflegeprodukte für Körper und Gesicht? Die werden leider allzu leicht vergessen. Dabei wird die Haut beim Wintersport besonders stark beansprucht, da sie extremen Belastungen wie Kälte, Wind und UV-Bestrahlung ausgesetzt ist.

Versorgen Sie Ihre Haut mit viel Feuchtigkeit

Eisige Kälte, Fahrtwind und die geringere Luftfeuchtigkeit der Bergluft stellen im Winter besondere Ansprüche an die Haut. Dazu kommen erhebliche Temperaturwechsel, wenn der Skiurlaubstag im warmen Whirlpool, in der Hitze einer Sauna oder mit Feiern, Tanzen und Schwitzen ausklingt. Wobei die Trockenheit der Heizungsluft die Haut noch zusätzlich austrocknet. Deshalb gehören gute Hautcremes mit feuchtigkeitsliefernden Inhaltsstoffen zur obligatorischen Grundausstattung aller Skifahrer, um trockener Haut vorzubeugen oder diese zu bekämpfen. Besonders wertvolle Wirkstoffe gegen Feuchtigkeitsmangel sind übrigens Harnstoffe (wie Urea oder Allantoin), Hyaluronsäure und Glycerin.

Schützen Sie Ihre Haut zusätzlich mit Fett

Kalte Temperaturen, Fahrtwind & Co. sorgen nicht nur für trockene Haut beim Skifahren: Die körpereigene Talgproduktion wird durch Kälte nämlich nicht nur reduziert, sondern ab minus 8°C sogar komplett eingestellt. Wenn jedoch der schützende Fettfilm fehlt, kann noch mehr Feuchtigkeit verdunsten. Dadurch kann die Haut austrocknen, was oftmals zu Sprödigkeit oder Rauheit führt. Aus diesem Grund sollten gute Hautpflegemittel für Skifahrer neben feuchtigkeitsliefernden Inhaltsstoffen auch Fett enthalten. Besonders bewährt haben sich Hautcremes und Produkte auf Wasser-in-Öl-Basis.

Hautpflegemittel beim Skifahren: Zuverlässiger und umfassender Sonnenschutz ist das Wichtigste

Wer einmal auf der Skipiste gestanden hat, weiß: Schnee und Sonne sind eine echte Gute-Laune-Kombination. Wenn die weißen Kristalle im Sonnenlicht einladend funkeln und glitzern, schlägt das Herz eines jeden Skifahrers höher. Kein Wunder: Das helle Strahlen sieht nicht nuratemberaubend schön aus, sondern tut auch der menschlichen Seele gut, weil es die körpereigene Vitamin-D-Produktion anregt.

Dennoch haben die wohltuenden Sonnenstrahlen – wie bekanntlich alles im Leben – auch ihre Kehrseiten: So kann ultraviolettes Licht (insbesondere bei „Überdosierung“) einige – zum Teil sehr gravierende – Gesundheitsprobleme verursachen. Zum Beispiel:

Hautpflege beim Skifahren
Vom Sonnenschutz bis zur Feuchtigkeitspflege: Die AOK PLUS gibt wertvolle Tipps zur richtigen Hautpflege beim Skifahren – daran sollten Sie denken!
  • brüchige Haare
  • Augenentzündungen wie Bindehautentzündungen und Hornhautentzündungen
  • dauerhafte Schädigung der Augennetzhaut und/oder der Linse
  • vorzeitige Hautalterung (Faltenbildung) durch schnelleren Abbau des Kollagens im Bindegewebe
  • Lederhaut
  • eine dauerhafte Überpigmentierung der Haut (Leberflecke und Altersflecken)
  • Sonnenallergie
  • Sonnenstich
  • Sonnenbrand
  • Hautkrebs, die weltweit häufigste Krebserkrankung: UV-Licht gilt als Hauptursache bösartiger Hauterkrankungen – vom Basalzellkarzinom oder Stachelzellkarzinom (Weißer Hautkrebs) bis zum Malignen Melanom (Schwarzer Hautkrebs). Je früher dieser erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Deshalb sollte man regelmäßig zur Früherkennung gehen: Versicherte ab 35 Jahren haben alle zwei Jahre einen Anspruch auf ein sogenanntes Hautkrebs-Screening. (Keine Sorge: Die Kosten für diese wichtige Krebsvorsorgeuntersuchung werden von Ihrer AOK PLUS zu 100% übernommen.)

Aus diesen Gründen sollte jeder Skifahrer darauf achten, dass es nie „zu viel des Guten“ wird. Und nicht nur die Augen vor schädlichen UV-Strahlen schützen, sondern auch die empfindliche Haut mit entsprechenden Hautpflegeprodukten. Konsequent, gewissenhaft und mit sehr viel mehr Sorgfalt als sonst.

Denn was viele nicht wissen: Inmitten alpiner Schneelandschaften haben UV-Strahlen eine erheblich größere Intensität und damit eine wesentlich intensivere Wirkung als im heimischen Garten.

Zum einen, weil Schnee bis zu 90% des UV-Lichts reflektiert (während ein heller Sandstrand „nur“ bis zu 25% der Strahlungen zurückwirft). Zum anderen, weil die Luft in den Bergen dünner und sauberer ist. So nimmt die Intensität der Sonnenstrahlung um 15 Prozent je 1.000 Höhenmeter zu. Das heißt im Klartext: Je höher es hinaufgeht, desto größer ist die UV-Belastung – und damit die Gefährdung der Haut.

Fazit: Hautpflegeprodukte wie Sonnenschutzmittel mit möglichst hohem Lichtschutzfaktor (min. LSF 30) sind eine unverzichtbare Prävention gegen Hautkrebs und viele weitere gesundheitliche Probleme und Erkrankungen. Was übrigens in besonders hohem Maße für nordische Hauttypen mit heller Haut und entsprechend geringem Melanin-Anteil gilt.

Lippenschutz ist für Wintersportler ebenfalls ein Muss

Die Lippenhaut ist besonders empfindlich, da sie weder Pigmentierung noch Hornschicht besitzt. Aus diesem Grund ist auch die Lippenpflege keine verzichtbare Schönheitspflege, sondern ein absolutes Muss gegen trockene Haut. Verwenden Sie am besten Lippenpflegeprodukte, die neben einem hohen Fettgehalt auch einen hohen Lichtschutzfaktor bieten.

Denken Sie neben der Hautpflege beim Skifahren bitte auch an eine Reisekrankenversicherung

Selbst die beste Prävention ist natürlich keine Gewähr für Gesundheit und Wohlbefinden: Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es auch auf Reisen zu gesundheitlichen Problemen oder Verletzungen kommen. Wobei Skiurlauber besonders gefährdet sind, da alpines Skifahren bekanntlich gewisse Risiken mit sich bringt.

Der Abschluss einer Reiseversicherung sollte deshalb eine Selbstverständlichkeit sein. Selbst in EU-Ländern, in denen die medizinische Grundversorgung durch die heimische Krankenversicherung abgedeckt ist. Warum? Ganz einfach: Weil viele Leistungen nicht von gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Dazu gehören beispielsweise die Kosten für eine Bergung, die bei einem Unfall oder einer Verletzung auf der Skipiste natürlich keine Seltenheit ist. Noch teurer wird’s, wenn ein Krankenrücktransport erforderlich wird und aus eigener Tasche gezahlt werden muss: Da die Kosten für einen Krankenflug schnell in den sechsstelligen Bereich gehen, kann dieser Fall bei einem Normalverdiener durchaus zum finanziellen Ruin führen.

Eine private Reisekrankenversicherung hingegen bietet umfassenden Schutz im Ski- und Winterurlaub für wenig Geld und kann Sie gegen alle finanziellen Risiken auf Reisen absichern: von A wie Ambulanzflug über medizinische Privatleistungen bis Z wie Zuzahlung. Also am besten direkt mit der Reisebuchung abschließen!